Die Freiheit zum Denken

Pseudo-Wissenschaft

Was ist eine Pseudo-Wissenschaft:

„Es handelt sich dabei um eine intellektuelle Strömung, die gekennzeichnet ist, durch theoretische Abhandlungen, die von jeglichem empirischen Nachweis losgelöst sind, und durch einen kognitiven und kulturellen Relativismus, der die Wissenschaft lediglich als ‘Erzählung’, als ‘Mythos’ oder als eine gesellschaftliche Konstruktion betrachtet.“
„Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften mißbrauchen“ von Alan Sokal, Jean Bricmont 1999, im Verlag C. H. Beck München auf Seite 17

Dabei verfangen sich die Anhänger der Pseudo-Wissenschaften in unfassbaren Fehlschlüssen und bauen sich um ihre fehlerhaften Ansichten ein „ideologisches Weltbild„. Diskussionen mit diesen Zeitgenossen haben keinerlei Einsicht bewirkt, obwohl Rationalität und Logik gegen ihr „Weltbild“ spricht. Daher kam 2005 ein Physiker zu den Schluss:

„Da Personen, denen die benannten Fähigkeiten fehlen, nicht in der Lage sind, ein korrektes logisches Argument zu produzieren, sind sie auch nicht in der Lage ein korrektes logisches Argument zu erkennen, das ihre eigene Position als falsch ausweist.“
Dunning et al., 2003, S.85

Anders ausgedrückt: Diskussionen sind nutzlos.

Ein Beispiel für Pseudo-Wissenschaften sind die „Gender Mainstream“ oder der „Konstruktivismus„.

Wie weit der unkritische Geist sich zu so einen Unsinn verleiten lässt, zeigt die geplante Irreführung, die eine gesamte Wissenschaftsdisziplin der Lächerlichkeit preis gab:
„Diese Thesen stammen aus einem Vortrag mit dem Titel „Der deutsch-deutsche Schäferhund“, der am 6. Februar 2015 an der TU Berlin gehalten und im Dezember 2015 in der Zeitschrift „Totalitarismus und Demokratie“ veröffentlicht wurde. 1 Sie waren jedoch frei erfunden – ohne dass dies jemandem aufgefallen wäre.
Der Grund dafür war, dass der Text mit den „Human Animal Studies“ (HAS) das Vokabular der neuesten akademischen Mode aufgriff und gleichzeitig altbekannte Rhetorik zum „DDR-Unrechtsstaat“ reproduzierte. Akademische Mode kombiniert mit politischem Konformismus – der Vortrag parodierte zwei klassische Strategien akademischer Ein- und Unterordnung und erschien gerade deshalb als „kritisch“ und „innovativ“. Der folgende Beitrag zeichnet die Geschichte dieser satirischen Intervention nach.
Wir, eine Gruppe von kritischen Wissenschaftler_innen[!], wollen damit eine Diskussion darüber anregen, warum engagierte Gesellschaftskritik in den Geisteswissenschaften zur Ausnahme geworden ist.“
Kommissar Rex an der Mauer erschossen?Christiane Schulte & Freund_innen 15-02-2016

„Das einzige Problem: Die Autorin Christiane Schulte existiert nicht, und der ganze Artikel ist ein einziger Haufen ausgedachter Schwachsinn. Mit der Veröffentlichung ist die renommierte Zeitschrift auf eine ziemlich gut gemachte Stinkbombe von einer Gruppe kritischer Wissenschaftler hereingefallen—und zwar so heftig, dass die Erhebung dieses Streichs zur Uni-Legende vorprogrammiert sein sollte. Und das, obwohl die Autoren überall im Text Signale versteckt haben, die den Leser eigentlich hätten warnen müssen (Kommissar Rex zum Beispiel taucht gleich im ersten Absatz auf).“
Das ist der beste Wissenschafts-Hoax, den wir seit Langem gesehen haben – Von Matern Boeselager 17-02-2016

Aber auch das ist mit Vorsicht zu genießen, denn:
Kritische Wissenschaftler, die sich als “Wissenschaftler_innen” bezeichnen, haben bereits mit dieser Bezeichnung zu erkennen gegeben, dass sie alles, nur keine kritischen Wissenschaftler sind, ordnen sie doch ihr ganzes Tun einer ideologischen Mode der Sprachverstümmelung unter, per Unterstricht. Gleichzeitig erhält man dadurch den ersten Eindruck dahingehend, wes’ Geistes Kind die “kritischen Wissenschaftler_innen” sind.
[…]
Die Agenda der “kritischen Wissenschaftler_innen”, sie ist keine wissenschaftliche, sondern eine ideologische. Es geht ihnen nicht um die Methode der Wissenschaft, um Vernunft, Nachvollziehbarkeit, Prüfbarkeit und Falsifizierbarkeit, sondern darum, den Inhalt, dem sie huldigen, durchzusetzen. Sie haben mit Kritik so viel gemein, wie Jürgen Habermas mit verständlicher Sprache. Dafür beherrschen sie die Agitprop-Methoden des Kadersozialismus, dessen wichtigstes Mittel der Gegenpropaganda immer darin bestanden hat, die eigenen Zwecke unter Vorgabe gänzlich anderer Ziele zu verfolgen.
Zwergenaufstand: Wenn angeblich kritische Wissenschaftler_Innen hoaxen -Von Michael Klein 20-02-2016

Pseudowissenschaften sind oft ein Podium von Ideologen, die mit einen vemeindlichen wissenschaftlichen Anstrich versuchen, ihre Ideologie zu verbreiten. Ideologen verwenden einen speziellen Wortschatz, der sie von den Normalbürger differenziert. Sie tarnen sich oft, als die „Guten„, als die „Weisen„, und versuchen so die Menschen in ihren Umfeld zu manipulieren und zu Fehlschlüssen zu verleiten.

Ein Beispiel ist der angebliche „menschengemachte Klimawandel„. Es ist eine Form von politisch-korrekten Unsinn.

Wie wird Pseudo-Wissenschaft erkannt?

  • Ausgeprägter Schwachsinn/Unsinn.
  • Fatale Fehlschlüsse.
  • Behaaren auf Fehlschlüssen.
  • Argumentation: statt Rationalität, Emotionalität.
  • Erschaffung von Kunstworten.
  • Verweigerung des Tatsächlichen.
  • Leugnung des bereits Verstandenen.
  • Fehlerhafte Neuauslegung des bereits Verstandenen.

Die Liste ist sicher noch weiter fortführbar.

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Beispiele:

Aktuelle Ideologien

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