Die Freiheit zum Denken

Archiv für die Kategorie ‘Zensur’

Fragwürdiges ÖR: Politisch motivierte Zensur der ARD mit „Copyrights-Strikes?

Die ARD hat bereits zugegeben gezielt mit „Copyrights-Strikes“ willkürlich abzumahnen. Scheinbar bedient sich das ÖR interner Schwarzlisten von Kritikern. Dies werten wir als gezielte Zensur um kritische Stimmen mundtod zu machen.

Springer-CEO Mathias Döpfner stellt sich gegen geplanter Zensur des Internets

Unerwartet kommt oft.

Springer-CEO Mathias Döpfner [und auch Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)] stellt sich offen gegen die Zensurbestrebungen der Bundesregierung:
„George Orwell war harmlos dagegen. Ich habe den Eindruck, dass gerade ein paar Grundprinzipien freiheitlicher Gesellschaftsordnung mit Füßen getreten werden. Viele böse Dinge dieser Welt begannen im Namen der guten Absichten. Die gute Absicht heilt den Bruch eines Prinzips nicht. Was Wahrheit ist, definiert keine Regierung, auch nicht Facebook. Und was den Menschen zuzumuten ist, sollten nicht Zensurbehörden definieren. Der beste Garant für den mündigen Bürger ist die Vielfalt der Information, der Meinungen und Wahrheiten unterschiedlicher Verleger, TV- und Radiosender oder Online-Anbieter.“
„George Orwell war harmlos dagegen“: Döpfners harsche Kritik am Kampf der Bundesregierung gegen Fake News -Von Von Antje Homburger und Esteban Engel 01-02-2017

Es wäre ein Traum:
Unsere beste Methode, die Leute vom Konsum von Fake News abzubringen, ist, wenn wir authentisch und wahrhaftig berichten. Das ist die Aufgabe von Zeitungen. Und das heißt: Durch gute Recherche die Wahrheit ans Licht bringen und sie veröffentlichen, auch wenn es unbequem ist.“

Wenn die deutsche Presse zur Neutralität und zur guten Recherche zurückkehrt, klappt das auch wieder mit den Kunden. Derzeit ist deutsche Medienwelt in sehr schlechten Zustand. Nur sehr wenige Medienerzeugnisse können als „qualitativ“ bezeichnet werden. Es ist das Internet und es sind die vielen Blogger und Autoren, die derzeit sehr gute Beiträge verfassen und fragwürdige Presseerzeungisse korrigieren.

Und keine Angst: Die Internet-Gemeinschaft zerlegt Falschmeldungen in wenigen Minuten grundsolide mit Rationalität, Fakten und Fragen.

Wir werden mittlerweile von vielen als Teil einer großen Eliten-Kungelei wahrgenommen. Statt Facebook zu helfen, sollten wir unsere Hausaufgaben machen. Die heißen: Vertrauen schaffen für das und durch das, was wir veröffentlichen. Denn die Glaubwürdigkeit von Zeitungen ist zurückgegangen. Und warum ist das so? Doch nicht wegen Bösewicht Facebook. Vielmehr haben wir selbst offenbar etwas nicht richtig gemacht. Vielleicht sprechen wir zu sehr wie Politiker, in Worthülsen, Sprechblasen, in politisch-korrekt abgeschliffenen Formulierungen. Vielleicht transportieren wir zu oft Wünsche, wie etwas sein müsste und zu selten Fakten, Tatsachen, schonungslose Beobachtungen. Vielleicht haben wir auch durch weltfremde Political Correctness Vertrauen eingebüßt.

Und die Antwort: „Wir sehen einen wachsenden Graben zwischen politischen Eliten und den Medien auf der einen Seite und der sogenannten normalen Bevölkerung auf der anderen. Das muss man ernst nehmen. Ein guter Journalist redet mit jedem, auch mit halbseidenen Figuren, zur Not auch mit Verbrechern und Diktatoren, aber hält bei allen, selbst bei Idealisten und Weltverbesserern, den nötigen Abstand. Und dieser Abstand ist in einigen Fällen immer geringer geworden. Manche Journalisten verstehen sich inzwischen als Politikberater und betreiben einen Journalismus, der sich an ein paar Eingeweihte richtet, denen sie Codewörter zurufen. Der eigentliche Empfänger ist nicht mehr der normale, intelligente, aufgeschlossene, aber nur bedingt informierte Leser, sondern die Kollegen, Politiker, Künstler oder Wirtschaftsführer.

Zensur: IG Metall und SPD sperren Büttenredner Jupp Menth (70) aus, weil er zu kritisch über Berufspolitker äußert

In Köln passierte etwas, dass es seit Hitler nicht mehr gab: Der Büttenredner Jupp Menth (70), ein Urgestein des Karnevals, trat der Berufspolitik zu stark in seiner Büttenrede auf die Füße, sodann der linksideologische IG Metall und die SPD den Mann versuchen systematisch auszugrenzen. Offenbar will das Narrenschiff aus der Berufspolitik nur noch politisch korrekte Reden zulassen. Wie im Kommunistenstadl.

Der Ersatzmann Fritz Schopps lehnte nun eine Zusammenarbeit mit den Zensoren ab. Außerdem überlege er nun, ob er sein SPD-Parteibuch abgeben werde. [Anmerkung LW-Freiheit-Team: Bitte tu es!]

„Die Meinungs- und die Kunstfreiheit stehen an vielen Stellen unter Beschuss, sogar dort, wo bisher Narrenfreiheit geherrscht hat. Was man sagt, wie man es sagt, wann und wo man es sagt, alles kann gegen einen verwendet werden – dieser Eindruck entsteht zunehmend. Nicht nur in den Social Media, sondern auch bei traditioneller Unterhaltung. Der Rahmen des Erlaubten soll so verengt, die Schere im Kopf angesetzt werden. Umso wichtiger, klar Flagge zu zeigen und die Freiheit des Wortes zu verteidigen. Und die beste Verteidigung ist immer noch der Angriff. Auch auf Arschlöcher.“
Keine Narrenfreiheit im Karneval -Von Christoph Lövenich 02-02-2017

Mit Meinungsfreiheit hat es nicht ganz geklappt….

Zensiert auf Tagesschau.de:

zensiert

Wir halten mal fest:
Der Bundeskanzler Merkel (CDU) ermahnt ein anderes Land zur „Meinungsfreiheit„, während die deutsche Bundesregierung (CDU,CSU,SPD) den offenen Dialog der Bürger im Internet unterbinden will und zwar am Liebsten noch vor der Bundestagswahl. Und weil ein Bürger dies auf einen Staatssender kritisiert hat, wurde sein Beitrag zensiert.

😄 😄 😄

Das hat nicht geklappt mit der Meinungsfreiheit in Deutschland.

Nachtag 02-02-2017:
„2017 könnte es wieder zu einer Situation kommen, die für lange Zeit die Weichen in diesem Land zu stellen vermag – ganz ähnlich wie 1933 würde vom Parlament auch heute nicht explizit die Abschaffung der Meinungsfreiheit verlangt. Nein, man wählt sich heute Fake-News und Hate-Speech als Ziel aus. Einmal abgefeuert könnte dieser Pfeil jedoch auch anderes Wild gleich mit erlegen.
Keiner weiß genau wie und wann, aber dass unsere Bundesregierung an der Errichtung eines wie auch immer genannten „Wahrheitsministeriums“ arbeitet, ist bekannt.“
Überlebt die Meinungsfreiheit 2017? -Von Roger Letsch 01-02-2017

Nicht ganz dicht, der Ranga Yogeshwar: Er will Internetzensur wie in China

„China behält eine gewisse Kontrolle darüber, welche Nachrichten ihr Land penetrieren. Das brauchen auch wir. Europa muss bei den Massenmedien eine gewisse Souveränität behalten.“
Ranga Yogeshwar 28-01-2017

Er ist halt ein Sprößling des öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen und dementsprechend vertritt er die vorgegebene Meinung.

„Freies Internet als Feindbild“: Alle etablierten Parteien wollen die Meinungsfreiheit einschränken, nur die AfD nicht

„Dieses elementare Freiheitsversprechen des Grundgesetzes soll jetzt angetastet werden. Es ist die Freiheit, andere Meinungen zu äußern, aus dem Mainstream auszubrechen. Dabei ist gleichgültig, welcher Technik man sich bedient – es gibt keine geringere Freiheit für das Netz, es gibt immer nur eine Freiheit. Das Bundesverfassungsgericht urteilte in seinem Beschluss vom 28. November 2011 klar zugunsten ausgerechnet von NPD-Flugblättern: Die Meinungsfreiheit schützt alle Meinungen, „ohne dass es dabei darauf ankäme, ob sie sich als wahr oder unwahr erweisen, ob sie begründet oder grundlos, emotional oder rational sind, oder ob sie als wertvoll oder wertlos, gefährlich oder harmlos eingeschätzt werden“. Nicht einmal ihre Verfassungsmäßigkeit zählt.

Da ist schon erstaunlich, wie eine Allparteienkoalition in Berlin grob dagegen vorgeht, an der Spitze immer Heiko Maas, als Justizminister eigentlich Hüter der Verfassung. Es ist ein Feldzug gegen Artikel 5 und die Pressefreiheit.
[…] denn bislang waren die klassischen Medien geradezu unterwürfig regierungsnah, bereit, die offizielle Lesart der Regierung Merkel an die Leser zu bringen wie ein gelehriger Pudel das Stöckchen“
Freies Internet als Feindbild – Eine Zensur findet doch statt -Von Roland Tichy 29-01-2017

 Die Partei „AfD“ bekennt zur Meinungsfreiheit und lehnt Zensur ab.

„Im Netz allerdings schwillt der Widerstand zunehmend an. Während an den Bahnhöfen die Einwanderer noch mit Teddybären und im Bundestag einmütig von allen Fraktionen begrüßt werden, tobt die Netzopposition. Dort herrscht Ablehnung; jedes vorgeschobene Argument der Regierung wird in real time zerpflückt – die Einwanderung von Chefärzten und Facharbeitern verlacht, die geschönte Statistik mit Fakten zerschlagen.“

Und die letzte Hoffnung der Argumentlosen ist Zensur.

Humor: RT Deutsch macht sich lustig über das fragwürdige „Recherchenetzwerk Correctiv“ und „Bild“

RT-Deutsch untersucht das „Recherchenetzwerk Correctiv„, dass auf Facebook als „FakeNews„[Quatschbegriff]-Zensor auftreteten soll und stellt fest: Das „Recherchenetzwerk Correctiv“ ist nicht objektiv, sondern parteiisch.

Gleichzeitig sorgt „Bild“ für Gelächter.

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