Die Freiheit zum Denken

Archiv für die Kategorie ‘Philosophie’

Wie blöd ist Deutschland?

„Nationen mit einem Durchschnitts-IQ von 100 (Englands bzw. Europas Standard) können – bei ansonsten vergleichbaren Eigentumsbedingungen – weder Ostasiens Zwerge (Singapur, Hongkong, Taiwan) noch seine Riesen (Korea, Japan, China) unten halten, solange die ihren Durchschnitts-IQ von 104/105 nicht verlieren.“
Wenn Talente auf Reisen gehen -von 16-01-2015

Sein Lösungsansatz:
„Aus eigener Kraft findet die Mehrheit der weltweit 50 Spitzenstaaten aus dieser demografischen Malaise nicht mehr heraus. Die weitsichtigeren unter ihnen – Kleine wie die Schweiz (global 18. bei 25-34-Jährigen mit Hochschulabschluss), Norwegen (7.) und Neuseeland (9.), aber auch größere Kaliber wie Australien (11.) und Kanada (3.) – achten seitdem zunehmend darauf, ihre Bevölkerungen so zu optimieren, dass die Könner durch die Versorgung der Hilflosen nicht überfordert oder gar vergrault werden.

Sie betreiben deshalb eine offensive Einwanderungspolitik, die den Abstand zu den Ostasiaten nicht größer werden lässt.“

Seine Lösung: Kompetente Einwanderung, statt unkontrollierte Armutseinwanderung a la Deutschland.
(„Schon heute bewirkt in der Bundesrepublik jeder Migrant – bei Einrechnung auch der Infrastruktur- und Bildungskosten etc. – ein jährliches Fiskalminus von durchschnittlich 1800 Euro.“)

[Hinweis: Wenn die deutsche Bundesregierung die Armutseinwanderung nicht endlich beschränkt, werden die Leistungsträger sich eine neue Heimat suchen. Das hat was mit dem „Gerechtigkeitsempfinden“ und mit der Lebensqualität zu tun. Denn das Umverteilungssystem ist bereits überfordert und wir verlieren die Spitzenpositionen gegenüber anderen Konkurrenten.]

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Kulturkampf: Senioren haben die Schnauze voll – Weihnachten ist Weihnachten

„Seit Jahrzehnten gehen die Senioren des Alpenvereins gemeinsam zum Wandern: jede Woche, bei jedem Wetter. Doch trotz des großen Wir-Gefühls gibt es jetzt Ärger. Stein des Anstoßes ist die Einladung der Tourenleitung zur „Jahresabschlussfeier“ am Mittwoch.

Zwei seit ewigen Zeiten beim Alpenverein aktive Seniorinnen – die über 90-jährigen Elisabeth Weiß und Ingrid Bannier – wollen dem Beisammensein demonstrativ fernbleiben. Sie empfinden es als „albern und beschämend“, dass man die „Weihnachtsfeier“ durch einen neutralen Begriff ersetzt. Ihre Kritik habe Tourenleiter Wilfried Oesterwinter „sturköpfig“ zurückgewiesen.

Beide erinnern sich noch an ihre Jugend, als die Nazis „alles Christliche aus unserem Bewusstsein und unserer Sprache tilgen wollten“. Und die DDR habe das auch so gemacht. „Wenn man jetzt nicht mehr Weihnachtsfeier sagen darf, dann können wir gleich auch die Gipfelkreuze und unsere Bergmesse abschaffen“, sagt Weiß und beklagt: „Bei unseren Wanderführern haben jetzt Zugereiste das Sagen, denen unsere Traditionen nichts wert sind.““
Ärger und Boykott bei Tölzer Alpenverein – Weihnachtsfeier darf nicht mehr „Weihnachtsfeier“ heißen -von 09-11-2014 rbe

Anmerkung:
Die Kulturlosen demontieren wie Zitat „die Nazis“ und „das SED-Regime“ das christliche Abendland. Frau Merkel scheint von Charakterlosen das Haupt zu sein. „Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Kulturkampf: „Die Bundesregierung steht für nichts.“

Ein ausgesprochen reifer Kommentar, der alles sagt, was es zu sagen gibt:

„“Clash of Civilisation“
Die Bundesregierung steht für nichts. Wenn man für nichts steht, kann man für alles sein.
Der innere Konflikt zwischen dem geistigen Archaikum und der Modernen der Gegenwart in Deutschland ist überfällig.

Das „Bekenntnis“ zu „nichts“ ist nicht modern, sondern feige.“
Bürger „Prof.“ am 08-12-2014

Die nachhinkende Republik: Krankheit „Parteienstaat“

[Meinung]

Als bekennender EU-Nichtwähler (aus Ablehnung einer „Wahlsimulation“ die eine Legitimation für eine zentralistische Diktatur schaffen soll) hab ich die Wahl überhaupt nicht verfolgt. Interessiert mich nicht.

Dennoch überfrachten die Hofberichterstatter des Parteienstaats mit Ihren Meinungen, Beiträgen, Irritationen und dichten sich die Welt so zusammen wie sie ihnen passt, um eben nicht die Ablehnung des Parteienstaats erkennen zu müssen. Die Ablehnung der EU ist fast in jedem Land, das Mitglied in der EU ist, gigantisch. Nur in Deutschland sind sie grundsätzlich etwas langsamer, die „EUropa“-Propaganda hat eben seine Wirkung.

„Bei der Europawahl 1984 hatten beide Parteien [CDU/SPD] noch rund 42% der Wahlberechtigten für sich gewinnen können. Im Jahre 2014 sind daraus rund 30% geworden. Ein Rückgang von 29% – auch ein fantastisches Ergebnis.“
Europawahl-Inszenierung – Eine Analyse -von Michael Klein 27-05-2014

Man könnte fast meinen die EU und Europa wäre dieselbe Sache. Die schöne Europa hat es momentan schwer. Denn der Parteienstaat baut in seinen Gehirngespinsten bereits sein „Großreich“ auf Europa. Nichts außer Kummer brachte uns die EU. Die Parteisoldaten bauen ihr Konstrukt weiter aus und schaffen sich ein Alimentierungsbecken nach dem Anderen. In erster Linie geht es dem Parteisoldaten nicht um Politik, sondern um die eigene Geldbörse. Also die Möglichkeit so viel Steuergeld für sich abzuzweigen, wie es eben geht. Der Berufspolitiker und seine Anhänger gehören in der Regel zu dem unproduktiven Teil unserer Gesellschaft, auch als „totes Geld“ bezeichnet, da sie keinen Wert schaffen. So gesehen könnten wir die Berufspolitiker als volkswirtschaftliche Krankheit bezeichnen, als parasitär.

Diese Abhängigen am Tropf des politischen Zeitgeistes und ihren Gespinsten sind die Königsmacher. Nicht die Bevölkerung. Sie bilden einen parteiübergreifenden Klüngel bis zu einer Art Kaste aus, die sich in alle Institutionen des Staates ziehen. So wird der Parteienstaat totalitaristisch in alle Lebensbereiche transportiert, welche ausschließlich nur der Machtsicherung des Parteienstaates dient. Ein besonderer Anker ist in Deutschland das sogenannte „öffentlich-rechtliche“ Staatsfernsehen, dass trotz offenkundigen Verfassungsbruchs weiterhin per Steuereinnahmen „Wohneinheitensteuer“ finanziert wird, obwohl kein Marktversagen vorliegt. Mangels Gewaltenteilung ist eine rechtliche Klärung unmöglich gemacht, da nicht zu erwarten ist, dass der Krake „Parteienstaat“ die Tentakeln von der Judikative lässt. Die wirkliche Aufgabe der ÖR-Hofberichterstatter ist die Dauerbeschallung der Bevölkerung mit der Propaganda des Parteienstaates. So wird jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben, rastlos, schnell und keine Details. Und so wiederholt sich auch die Unwahrheit bis zu halbstündlich in allen Medien.

Diese Ablenkung hat doch nicht so viel gebracht, wie sich der Parteienstaat es gewünscht hatte. Die wirklich wichtigen Nachrichten stammen aus den Kommunen: Die Kommunalwahl.
Die Kommunalwahl war ein Desaster. Die Wahlbeteiligung lag in den meisten Orten weit unter der 50%-Marke, vielerorts deutlich unter 40%.

Die Bürger entziehen dem Parteienstaat die Legitimation.

Die Krankheit können wir heilen

Aus der Geschichte, wissen wir, dass Parasitenbeseitigung nicht ausreicht. Parasitäres Verhalten wird aus Gelegenheit geschaffen. Letztendlich liegt die Lösung der Problematik die rechtlichen Rahmen so zu schaffen, dass keine Ansiedlung mehr möglich ist.

Da jeder Bürger seine Stimme behalten will, müssen direkt-demokratische Interventionen auf allen Ebenen möglich sein. Wir reden hier zum Beispiel von Bürgerinitiativen, Bürgerentscheidungen, Referenden und Volksmotionen.

Diese Instrumente müssen in einer Verfassung verankert sein. Auch die Entscheidungen aus den direkt-demokratischen Wahlen müssen rechtlich unumstößlich verankert, also wie in der Schweiz in der Verfassung geschrieben werden.

Nun darf man den Klüngel keine Gelegenheit geben die Verfassung wieder mit einer 2/3-Mehrheit im Bundestag zu ändern. Deshalb ist es unabdingbar eine neue Verfassung zu beschließen und sie durch die Bevölkerung zu legitimieren, dass heißt Referendum. Diese Verfassung muss einen unabänderlicher Artikel beinhalten, der Verfassungsänderungen nur noch durch ein Referendum erlaubt.

Wichtig ist auch die Hintertür zur Aufhebung der Demokratie zu beseitigen: Die Europa-Klauseln.

Dann ist die Gefahr rechtlich gebannt, die vom Parteienstaat tatsächlich ausgeht. Nicht die Bevölkerung wählte damals Adolf Hitler, sondern die Königsmacher waren die „Parlamentarier“. Das ging deshalb, weil die politische Kaste die rechtlichen Mittel nutzten auf die die Bevölkerung keinen Einfluss hatte.

Kurz gehalten: Die „politischen Interessenvertreter“ haben zu viel Befugnisse, um gegen den Willen der Bürger zu handeln.

-von Roland Tluk

Greenpeace befürwortet Atomkraft

„„Wenn ein Land wie China in den kommenden Jahrzehnten nicht massiv in Nuklearenergie investiert, wird unser Planet gegrillt“, sagt der renommierte US-Klimaforscher und ehemalige NASA-Experte Hansen im Interview mit dem Greenpeace Magazin. Zwar seien auch erneuerbare Energien eine Option, jedoch nicht in allen Regionen der Welt.“
Experte: Atomkraft ist unverzichtbar -von Vito Avantario und Kurt Stukenberg 14-02-2014

Anmerkung:
Greenpeace befürwortet Atomkraft? Wie die Welt sich wandelt.

Als angehauchter Atomphysiker halte ich die Kernspaltung als Risiko, dagegen ist die Fusion unbedingt erforschungswürdig.

Was entartete Demokratie und die Fäulnis der Wissenschaft gemeinsam haben

[Meinung]

Als Prof. Hagner in einem Vorwort schrieb, dass Demokratie und humane Wissenschaft miteinander untrennbar einhergehen, wollte ich ihn mit geschichtlichen Beispielen widerlegen, aber scheiterte in meinen Gedankengängen.

Wissenschaft blüht in einer freiheitlichen Demokratie auf. Verändert sich die Demokratie in einen unfreieren Zustand, dann wird die  Erkenntnis zunächst durch ein Bekenntnis ersetzt. Es wird zur Voraussetzung für jegliches wissenschaftliches Dasein. Das Bekenntnis umfasst die Zementierung der Unfreiheit und zugleich fühlen sich schwache Persönlichkeiten von ihr angezogen, um ihr Auskommen zu sichern. Zu jenem Zeitpunkt liegt die Wissenschaft bereits im Sterben. Dennoch erleben wir eine kurzfristige Blüte, einen Überlebenskampf: Die Forschung wird technologisch teils umgesetzt. Dann versiegt der Quell der Wissenschaft. Einige geschichtliche Beispiele zeigen einen weitestgehenden Verlust an Wissen und Fortschritt. Binnen weniger Jahrzehnte ersticken die Bildung und der freie Geist an den Ungeist der Unfreiheit.

Bildlich vorstellbar ist dieser Werdegang mit einer Pflanze. Nimmt man diese gewachsene Pflanze aus ihrem ursprünglichen Milieu und pflanzt sie an einem unpassenden Ort um, dann versucht sie mit einem letzten Aufgebot das Blatt nochmals zu wenden. Doch am Ende geht sie ein, die zarte Pflanze der Wissenschaft.

Daraus können wir eine einfache Feststellung ableiten: Wo keine Wissenschaft ist, ist keine Freiheit. Wo keine Freiheit ist, ist keine Wissenschaft.

Um auch nicht die Gegenwart zu verkennen, gibt es auch heute einprägsame Begebenheiten. Einige durchaus sehr reiche Länder,- sagen wir zumindest eine sehr finanzstarke Gesellschaft-, dieser Erde, können zwar die technologischen Neuerungen(Mobiltelefone, Automobile, Internet etc.) der Neuzeit genießen, tragen wissenschaftlich aber nahezu nichts bei. Grund dafür ist scheinbar ein ausgeprägter Totalitarismus, oft aus religiösen Motiven.

In Deutschland beobachten wir auch eine zunehmende „Fäulnis der Wissenschaft“. Sie geht einher mit dem Gender Mainstream (z.B. Frauenquote, „Geschlechtergerechte Sprache“, Bildungsplan 2015 BaWü etc.), der Glaube an Weltuntergangsszenarien (z.B. Klimawandel, Feinstaub, der Deutsche stirbt aus, der deutsche Wald stirbt etc.), politische Unkorrektheit (Sprachwahl, Mediencharta, Zensur) und einer abgehobenen politischen Klasse (z.B. obligatorische Diätenerhöhung). Diese Prozesse sind voneinander nicht trennbar, denn sie bauen aufeinander auf und überspitzen sich zunehmend.
Jene benannten Teilthemen nehmen religiöse Ausmaße an, denn jedes von ihr behauptet die „Wahrheit“ zu sein. Diese Überheblichkeit wird nicht von logischen Schlussfolgerungen abgeleitet, sondern sie Begründen sich auf „Bekenntnisse“. Da beginnt nun der Kreislauf der Unfreiheit: Widerworte an dem (fragwürdigen) Bekenntnis machen jemanden zum Aussätzigen, der nicht mehr an den Diskussionen teilnehmen darf.

-von Roland Tluk

Petition 46483: Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen (SGB II und SGB XII) vom 23.10.2013

Es gibt namhafte Verfassungsrechtler, die Sanktionen und Leistungseinschränkungen bei Hartz IV als verfassungswidrig ansehen. Das essentielle Existenzminimum zu kürzen ist keinesfalls mehr zu erklären.

Deshalb wurde eine Petition auf Bundesebene ins Leben gerufen:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Paragrafen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (Grundsicherung für Arbeitsuchende, § 31 bis § 32 SGB II) und im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe, §39a SGB XII) ersatzlos zu streichen, die die Möglichkeit von Sanktionen bzw. Leistungseinschränkungen beinhalten.

Begründung

Die Sanktionen (§ 31 und § 32 Zweites Buch Sozialgesetzbuch) und die Leistungseinschränkungen (§ 39 a Zwölftes Sozialgesetzbuch) verletzen das Recht auf die Absicherung des zwingend gesetzlich festgelegten soziokulturellen Existenzminimums. Wem ganz oder teilweise die Grundsicherungsleistung gestrichen wird, dessen Existenz und gesellschaftliche Teilhabe ist bedroht.

Die Begründung ist kurz geraten, da die Petitionsstelle keine längere zulässt. Wenn Sie die Petition unterstützen wollen folgen Sie dem folgendem Link: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46483.html

Nachtrag 18-12-2013:Das Quorum wurde erreicht.

Nachtrag 09-01-2014: Fast 100.000 Bürger haben die Petition unterstüzt.

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