Die Freiheit zum Denken

„Justus Bender hält die AfD für gefährlich, daraus macht er keinen Hehl, und er ringt immer wieder mit dieser Einschätzung. Er sieht sie nicht in der Nähe zum Rechtsextremismus. Selbst Björn Höcke verteidigt er gegen den Vorwurf, der NPD nahe zu stehen. Er glaubt auch, dass die meisten Funktionäre subjektiv auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Die größte Gefahr sieht er in der Verachtung der repräsentativen Demokratie und ihrer Bindungen, die er überall in der Partei zu entdecken glaubt. Diese Verachtung speise sich aus einem fehlgeleiteten Freiheitsdrang, der im Wunsch nach einer mystischen Volksherrschaft zum Ausdruck komme. Deshalb entwickle die AfD einen gefährlichen Hang zu einer direkten Demokratie, die am Ende zu einer autoritären Herrschaft führen könne.“
Was will die AfD? Und wie gefährlich ist sie? – Thilo Sarrazin, Gastautor 19-03-2017

Anmerkung:
Von solchen irrationalen Gedankengängen kriegt man Kopfschmerzen. Eine Oppositionspartei sei „gefährlich“, weil sie Demokratie (Selbstbestimmungsrecht der deutschen Staatsangehörigen) will.
Während die amtierende Bundesregierung Deutschland immer weiter reinreitet, latent das Recht (Grundrecht) missachtet und es keine Opposition außer dieser einen Partei (AfD) in Deutschland gibt. Es gibt genug politisch versierte Personen, die bei Deutschland von einer Autokratie sprechen.

Es gibt also zwei Möglichkeiten:

  1. Wir lassen das Politiksystem, so wie es ist, und schauen zu, wie es immer weiter sich in eine totalitäre Autokratie verwandelt.
  2. Wir reformieren das System und schaffen direkt demokratischen Instrumente wie in der Schweiz, die deutsche Staatsangehörige die letzte Richtungsentscheidung überlassen.

„Er meint zu spüren, dass bei der AfD eine seiner Weltsicht widersprechende Sicht der Dinge um sich greift, von der er fürchtet, dass sie rein rational nicht zu widerlegen ist. Davon fühlt er sich bedroht und sieht langfristig auch unsere demokratische Ordnung bedroht. Paradigmenwechsel bringen immer Bedrohungsgefühle für etablierte Sichtweisen mit sich. Auf die Realität und Schwere einer Gefahr lässt sich daraus nicht schließen.
[…]
Aus der Lektüre schlussfolgere ich: Wenn die AfD gefährlich ist, dann bestimmt nicht wegen ihres Grundsatzprogramms. […] Hätte es in Deutschland über die Energiewende, die Einführung des Euro, den Bruch des Maastricht-Vertrages und die Öffnung der Grenzen 2015 Volksabstimmungen gegeben, so wären diese mit großer Sicherheit negativ ausgefallen, und Deutschland hätte einige große Probleme weniger. Meine These ist: Volksentscheide führen nicht in Abenteuer, sie ersparen Abenteuer. Die Bevölkerung ist meist viel vorsichtiger als die Politiker.“
Was will die AfD? Und wie gefährlich ist sie? – Thilo Sarrazin, Gastautor 19-03-2017

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