Die Freiheit zum Denken

„Im November 2014 wurde dieser Briefkasten mit einem Kapital von 1.000 Hongkong-Dollar (ca. 100 Euro) gegründet. Im November 2016 hat die SPD beziehungsweise ddvg Anteile von 38,9866 Prozent übertragen. Damit ist die SPD / ddvg nicht mehr mit 100 Prozent, sondern nur noch mit 61,0134 Prozent an der Cavete Global Ltd. In Hongkong beteiligt. An wen die Übertragung erfolgt ist, ob es sich um einen Verkauf (oder eine eher unwahrscheinliche Schenkung) handelt und wie hoch gegebenenfalls der Kaufpreis war, hat die SPD bislang nicht offengelegt. Wie schon bei den aktuellen Vorwärts-Gesprächen (Stichwort Rent-a-sozi), bei denen Unternehmen und Lobbyverbände  für die Teilnahme an Veranstaltungen mit SPD-Spitzenpolitikern Zahlungen an die SPD-Firma Network Media GmbH in Höhe von 3.000 € bis 7.000 Euro geleistet haben, ist die SPD auch in Hinblick auf ihre China-Aktivitäten nicht gerade auskunftsfreudig.

 „Geschickter“ Weise hat die SPD die Übertragung unmittelbar nach dem 19.11.2016 vorgenommen. Denn einen Gesellschafterwechsel bis zu diesem Zeitpunkt hätte sie in ihrer Jahresmeldung 2016 an das Handelsregister Hongkong angeben müssen. So wird man wohl erst mit der nächsten Jahresmeldung Anfang 2018 und damit nach der Bundestagswahl 2017 erfahren, an wen die Übertragung erfolgt ist. Transparenz ist nicht gerade das, was die SPD auszeichnet.
[…]
Die Cavete Global Ltd. betreibt in Hongkong kein aktives Geschäft, ihr Zweck beschränkt sich  – soweit ersichtlich – darauf, an der Cavete Beijing Consulting Ltd. mit 50,06 Prozent beteiligt zu sein. Verwaltet wird die Hongkonger Cavete von der Tricor Services Ltd., einer Büroservicegesellschaft in Hongkong für ausländische Firmeninhaber.“
Was hat die SPD mit ihrem Briefkasten in Hongkong gemacht? -Von Angsar Neuhof 03-02-2017

Anmerkung:
Wir vermuten hier lediglich, dass die SPD die Absicht hat Steuer zu hinterziehen. Die SPD ist bekanntlich auch ein Medienkonzern, der rund 500 Medienprodukte und Beteiligung umfasst.

„Bis heute weiß man nicht, warum es die Cavete in Hongkong überhaupt gibt. Am 19.05.2016 gab auf eine kleine Anfrage hin die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen offiziell bekannt ( Drucksache 16/12036 ), daß die ddvg Medienholding eine Niederlassung in Hongkong habe, um dort die Zeitschrift Öko-Test vertreiben zu können, also um ein operatives Geschäft zu betreiben. Das war eine grobe Irreführung der Öffentlichkeit. Denn die SPD beziehungsweise ddvg betreibt mit der Cavete Hongkong kein operatives Geschäft.
Weder gibt es in Hongkong oder China insgesamt eine solche Zeitschrift noch wird sie von der Hongkonger Cavete vertrieben.“

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