Die Freiheit zum Denken

[Meinung]

Eigentlich wollte ich Urlaub machen, aber was gestern die Claudia Martin aus Wiesloch als Mitglied des Landtages der Fraktion AfD publiziert hat, das ist so kackendreist, das es einfach nicht mehr zu überbieten ist.

Noch am Mittwoch hat sie Parteimitglieder aus ihren Wahlkreis Rhein-Neckar empfangen und denen etwas ganz anderes erzählt. Sie berichtete von Anfangsschwierigkeiten, da sich die AfD-Fraktion erst aufbauen und organisieren muss als Neuling. Aber sie sei zuversichtlich, wie uns Informanten berichteten. Außerdem sagte sie wohl, dass sie die Parlamentsarbeit vollumfassend auslasten würde und verwies auf Papierhaufen.

Offensichtlich gelogen, denn sie hatte Zeit ein Buch zu schreiben, zum Nachtteil ihrer eigenen Partei AfD.

Mit ihrer gezielten PR-Aktion, indem sie die Wunschvorstellungen der Skandalpresse bedient, und die Partei AfD als das Böse verklärt und selbst aus der AfD austreten will, stellt sie ihr Buch vor. Das vermeintlich schnelle Geld, es lockt.

Die Aufforderungen ihr Mandat niederzulegen kann ich nur unterstützen: Sie hat nicht nur ihrer Partei geschadet, der Opposition geschadet, sondern vorallem ihre Wähler und der Demokratie. Sie hat mit dieser Aktion den gesamten Landtag beschädigt.

-von Roland Tluk

Nachtrag 18-12-2016:

Frau Martin hat mit Ihrer absurden Bewertung an sich bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, ein klares Lagebild zu erstellen. Denn nicht die unbekannte Erzieherin, Claudia Martin, wurde gewählt, sondern politische Positionen der AfD. Das ist der Frau auch ursprünglich bekannt gewesen, denn die Wieslocher Parteimitglieder berichteten über die Reaktion von Frau Martin. Sie war überrascht und wenig euphorisch. Sie war ein Kind der 1. Stunde einer neuen Partei [dass heißt: Sie hat keine Selektion durch Parteitage erfahren], die nicht wußte, was auf sie zukommen wird. So passt die Annahme der Überforderung der Laienpolitikerin in der Parlamentsarbeit, die sich viel früher einstellte und sich nun symbolisch in diesen charakterlosen Zug widerspiegelt.

Ein stiller Rückzug, ein freiwilliger Rückzug ohne großes Aufsehen, wäre für sie persönlich das Richtige gewesen. Ich sag es ganz offen: Ich glaube nicht, dass die Frau von alleine auf diese irrationale PR-trächtige Nummer gekommen ist, sondern das es im Vorfeld Kungeleien mit den politischen Gegner gab.

Nichtsdestotrotz wird niemand in der politischen Arbeit solch „faules Ei“ ein ernstzunehmendes Gewicht einräumen. Die Frau ist politisch endgültig erledigt.

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