Die Freiheit zum Denken

In Aschaffenburg und in Mannheim sind zwei Islamisten festgenommen wurden, die Anhänger der islamistischen Schlächterbande „IS“ sind und Anschläge vorbereitet haben. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Landeskriminalamt in Stuttgart teilten dies am letzten Freitag mit.

Währenddessen befinden wir uns immer weiter im linksideologischen Denunziantenstadtl. So berichtet Henryk M. Broder folgendes:
„Es steht 1:0 für Scholz, Hensel & Freunde. Gerald Hensel, Stratege bei der Werbeagentur Scholz & Friends und Initiator der Kampagne „#KeinGeldfuerRechts“, hat auf seiner Seite „davaidavai.com“ deutsche Unternehmen dazu aufgerufen, „rechte Medien“ nicht durch Werbung zu unterstützen. „So soll rechten Webseiten die finanzielle Basis entzogen werden.“ Hensel wollte seinen Aufruf zum Boykott freilich nicht als Boykottaufruf verstanden wissen, nur als eine Art Orientierungshilfe für die angesprochenen Unternehmen. Er sagt: „Es wird oft so getan, als ob ich Volksaufklärer wäre oder Unternehmen sage, was sie zu tun haben. Das obliegt jedem Unternehmen selbst.“ Die Entscheidung, ob ein Unternehmen weiterhin auf einer bestimmten Seite Werbung schaltet oder nicht, bleibe dem jeweiligen Unternehmen überlassen.

Das klingt maßvoll, wie eine Empfehlung der Stiftung Warentest, beim Kauf einer bestimmten Waschmaschine auf den Energieverbrauch zu achten. Für welche Maschine der Kunde sich am Ende entscheidet, bleibe seine Sache. Man wolle dem Verbraucher nur bei einer „informierten Kaufentscheidung“ behilflich sein.

Man kann, finde ich, auch nicht mit absoluter Gewissheit behaupten, dass die feschen SA-Leute, die am 1. April 1933 vor jüdischen Geschäften Posten bezogen, einen Boykott jüdischer Geschäfte im Sinn hatten. Vielleicht wollten sie die Passanten nur darauf aufmerksam machen, wem die Geschäfte gehören, wobei es jedem Kunden überlassen blieb, ob er in dem jeweiligen Geschäft einkauft oder nicht.

Ich will damit weder suggerieren noch andeuten, dass Gerald Hensel, Stratege bei der Agentur „Scholz & Friends“, ein später Nazi sein könnte. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, er hat keine Ahnung, dass der Spruch „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ die Mutter aller Hashtags war. Ich bin mir allerdings auch sicher, dass er den Namen „davaidavai“ nicht zufällig für seine Seite gewählt hat. Und der rote Sowjetstern, der darüber steht, hat auch keine dekorative Funktion. Das ist nicht der „radical chick“ eines linken Intellektuellen, der mit Frantz Fanon, dem kleinen roten Buch von Mao und filterlosen Gauloises aufgewachsen ist, es ist ein Bekenntnis, das Hensel symbolträchtig verpackt. Der Mann ist ein Kultur-Stalinist, einer, der das Gute will, so wie er es definiert, und alle anderen dazu zwingen will, es ebenfalls zu wollen.“
Der schmutzige Erfolg der Denunzianten -Von Henryk M. Broder 12-12-2016

Mit der Initative „#keingeldfuerrechts“ hatte Hensel vor rund zwei Wochen dazu aufgerufen, Unternehmen darüber zu informieren, daß ihre Werbebanner auch auf seiner Meinung nach rechten Webseiten erscheinen. Auf seiner inzwischen aus dem Netz genommenen Homepage „davaidavai.com“ veröffentlichte er eine Liste mit Seiten, auf die Firmen nicht werben sollten.

Fingerzeig: Wäre es nicht langsam an der Zeit solche ideologischen Verhetzerseiten wie die von Gerald Hensel, Stratege bei der Werbeagentur Scholz & Friends, unter Strafe zu stellen?

Dass Linksideologen keine politische Argumente haben und nur bepöbeln, verhetzten und denunzieren, sehen wir aktuell gerade im Umgang mit der demokratischen Partei AfD, die sich nicht der linken Ideologie unterwerfen will. Neben Anschlägen auf AfD-Mitglieder, finden gezielt Diffamierungen und Denunziationen beim Arbeitgeber und Veranstaltungsräumen statt.

Um das hier deutlich zu markieren: Die Nazis waren Linksideologen, die Kommunisten sind Linksideologen. Linksideologen bekämpfen die Freiheit, Linksideologen ermorden die Freiheit. Das Unheil kommt immer in Form von Ideologen, die sich als allumfassenden besseren Menschen deklarieren.

Nachtrag 16-12-2016:
Gerald Hensel, so wie wir erfahren haben, verlässt das Unternehmen „Scholz & Friends“. Die Unternehmensführung hat offensichtlich verstanden, das wir gemeinsam die Demokratie schützen müssen.
Indessen hält Gerald Hensel sich für unfehlbar.

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