Die Freiheit zum Denken

[Meinung]

Sie waren parteiisch und bevormunden die Bürger. Sie wollten ihnen einreden, wie böse Donald J. Trump ist, weil er die alte Hierachie in Washington D.C. refomieren wird. Von wen reden wir? Vom deutschen Konglomerat aus der Politikerkaste, ihr langer Arm der Hofberichterstattung und dessen „prominente“ Schaubudenfiguren.

Die Parallelen zum deutschen Politisystem sind offensichtlich. Das deutsche politische Establishment lebt in seiner Selbstherrlichkeit vor sich hin, will sich nicht kritisieren lassen und hält sich für unabwählbar.

Trump hat die Clinton-Ära beendet. Und bald ist auch der linksideologische Haufen der Merkel-Autokratie nur noch ein winziger Teil deutscher Geschichte.

„Die Leute überall im ganzen Land wollen Washington einen Denkzettel ­geben. Und sie sehen Trump als den gigantischen Stinkefinger.“
Haley Barbour

-von Roland Tluk

Nachtrag 09-11-2016:
Was lernen wir für die Schweiz? Tragen wir der direkten Demokratie Sorge! Pflegen wir die Volksentscheide, die besten Wegweiser und Blitzableiter in der Politik. Der Sumpf, der in Washington ruchbar wird, kann nur dann entstehen, wenn die gleichen Leute zu lange um die Macht schleichen. […] Die repräsentativen Demokratien kranken alle an den gleichen politischen Kartellbildungen, wie sie jetzt in den USA von Trump erschüttert werden.
[…]
Die Schweiz hat nicht die besseren Politiker, aber sie hat das bessere System. Menschliche Handgranaten sind nur selten nötig, weil Volksentscheide die Politiker erden, manchmal brutal. Die Entfremdung zwischen unten und oben wird erschwert. Man lebt sich nicht so schnell auseinander. Das Misstrauen, das die direkte Demokratie im Staat verankert, ist gesund. Die Politiker wissen, dass sie sich nicht alles erlauben können.

Menschliche Handgranaten -Von Roger Köppel 07-11-2016

„Dem internationalen Politiker-Netzwerk, das sich bis heute zu fest im Sattel sitzen sah, als dass es einen solchen Wahlausgang für möglich halten konnte, ist gezeigt worden, dass die Demokratie noch funktioniert. Wohl kein Präsidentschaftskandidat, nicht einmal Ronald Reagan, hat gegen eine solche Antipropaganda und falsche Umfragen die Schlacht gewonnen.“
Mauerfall in den USA -Von Vera Lengsfeld 09-11-2016

Nachtrag 11-11-2016:
„Bei diesem Politpersonal mit fragwürdigem Demokratieverständnis wünscht man sich auch für Deutschland jemanden, der die selbstherrliche politische Klasse daran erinnert, wer das Sagen hat. Der Wähler nämlich, dessen Votum zu respektieren den Etablierten offenbar zunehmend schwer fällt (Orban, Brexit, Trump).“
Warten auf Trumps Personal -Von Joachim Nikolaus Steinhöfel 10-11-2016

„Der Wahlausgang in den USA ist aber auch ein Signal an die westliche Welt: Er macht deutlich, dass die alten und eingefahrenen Instrumente der arroganten Gesellschaftsverwaltung an den Menschen vorbei nicht mehr greifen. Für das gesellschaftliche Klima in den USA und in Europa wäre es fatal, wenn sich die Politik nun in gewohnter Manier auf die vermeintlich dummen, ungebildeten und rückschrittlichen Wähler einschießen würde. Diese Routine ist nicht nur sinnlos, sondern selbst Ausdruck genau der politischen Haltung, die überhaupt erst diese missliche Lage heraufbeschworen hat.“
Trumps Triumph: fantastisch, furchterregend oder fade? -Von Matthias Heitmann 10-11-2016

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