Die Freiheit zum Denken

„Einerseits wird der Staat abgelehnt – aber wenn es darum geht, Sozialleistungen zu erhalten, sind viele Reichsbürger plötzlich in der Lage, das Geld zu holen.“
Markus Ulbig, Innenminister Sachsen, am 06-11-2016

Die passende Replik eines Bürgers:
„Einerseits lehnt Markus Ulbig, Innenminister Sachsen, die Reichsbürger ab, aber wenn es darum geht, Steuern und Abgaben zu erhalten, ist der Staat plötzlich in der Lage, das Geld zu holen.“

Erstaunlich, wieviel Angst ein politisches System vor paar Reichsbürgern hat, die bislang nie wirklich auffielen, außer den skurillen Vorfall in Niederbayern. Das Landratsamt hat uns immer noch nicht gesagt, warum sie auf Wolfgang P. losgegangen sind und somit unnötig Verletzte und Tote zu verantworten haben.

Reichsbürger haben völkerrechtlich nicht ganz Unrecht
Die Reichsbürger sehen die Bundesrepublik Deutschland als Besatzungskonstrukt an, das dritte Reich als ungültiger Unrechtsstaat. Stattdessen seien sie  „völkerrechtlich“ Staatsangehörige in den einzelnen alten Ländern des Bundes, wie Königrreich Preußen oder Herzogtum Hessen. Tatsächlich ist diese Interpretation der Rechtslage nicht ganz von der Hand zu weisen.

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