Die Freiheit zum Denken

Die Veröffentlichung von Wikileaks von über 15.000 Emails über die Clinton-Kampagne gerät Hillary, trotz parteiischen Schutz aus den US-Leitmedien, in die Defensive. Nahezu stündlich werden neue Verstrickungen, Fragwürdiges und Absprachen zur Wählertäuschung durch die E-Mails aufgedeckt.

Die Leitmeiden stecken mit drin. Die Absprachen und auch die Geldflüße sprechen für sich. Rund $396,000 wurden verdeckt von Journalisten, Reporter, Nachrichtenredakteure oder Fernsehnachrichtenanker an die Kampagne von Clinton gezahlt.

And secret transcripts of Clinton’s paid speeches behind closed doors on Wall Street“ stellt CNN fest und die CNN-Autoren meinen, dass das kein Problem darstellt.

Es gibt aber auch noch ein anderen Fakt: Die US-Bürger sind zunehmend genervt vom Wahlkampf.

Ein US-Bürger am 18-10-2016:
„the corruption is stunning, especially all at once.“

Versuche Wikileaks zu stoppen sind gescheitert
Nach den Publikationen der Emails wird versucht Wikileaks den Stecker zu ziehen.

„Seit Jahren sitzt WikiLeaks-Gründer Assange quasi isoliert in der Londoner Botschaft Ecuadors – seit neuestem auch ohne Internet. Ein staatlicher Akteur habe den Zugang gekappt, erklärte die Plattform zunächst – und beschuldigte dann doch konkret Assanges Gastgeber.“
Damit hatten die Hacker gerechnet und haben einen Notfallplan zur Publikation aufgeschaltet.

Clintons Wahlkampf-Kampagne mutierte zur Schmutzkampagne
„Der leichtgläubige Medienkonsument versteigert sich derweil vollkommen emotional in die Sache. Sie blenden aus, dass das nur Wahlkampf ist. Die Hauptsache Politik wird da Nebensache. […] Eins ist sicher. Trump wird sich diese verlogene Schmutzkampagne gegen seine Person nicht gefallen lassen.“
Schmutzkampagne US-Präsidentenwahl: Clintons Attacke gegen Trump ist unter aller Sau -Von Roland Tluk 13-10-2016

Hillary Clinton führt (noch) nach aktuellen Umfragen und ist nachhaltig beschädigt
Die Email-Affäre entfaltet erst seit gestern seine Wirkung. Noch hat das keine Auswirkung auf aktuelle Umfragen, aber es wird Auswirkungen haben. Hillary Clinton ist nun weltweit nachhaltig beschädigt. Sie wird als US-Präsidentin von vielen Staatschefs zwar diplomatisch, aber unter Hand als beschädigte Person, angenommen. Donald Trump hingegen, wird von allen ernst genommen.

Lesenswert:
Wikileaks E-Mail-Enthüllung: „Fast das gesamte Kabinett von Barack Obama wurde im Januar 2009 nach den expliziten Wünschen der Wall Street zusammengestellt.“ am 17-10-2016
[Anmerkung: Alle wichtigen deutschen Presseredaktionen wurden von uns über diese Enthüllung informiert. Bislang keine einzige Publikation zu diesen Vorgängen.]

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