Die Freiheit zum Denken

Zehntausende Bürger feierten in Dresden friedlich ihre Volksbewegung gegen die Dummheit in der Berufspolitik. (Hier klicken zum Anschauen)

Für den Mut der Pegidaner werden sie von den linken politischen Establishment und dessen langer Arm in die Leitmedien mit pursten Hass begegnet. Sie werden in der „veröffentlichten Meinung“ diffamiert, bepöbelt und verhetzt.

pegida-16-10-2016„Merkel muss weg!“

Nachtrag am 17-10-2013:
In den Talkshows hagelte es dann erstmal Spott, die Denker dieses Landes meinten schlicht: Die dort demonstrieren sind blöd, Verlierer, Kleingeister, Ossis. Empirisch stimmte das zu keinem Zeitpunkt – Hooligans und Doktoren, Betriebsräte und Erwerbslose laufen bis heute nicht nur in Dresden nebeneinander. Nun dürfte immerhin klar sein: Pegida ist nicht nur eine Episode, schon gar nicht nur eine aus Dresden, nicht mal nur eine aus Sachsen. Pegida ist längst ein gedanklicher Ort geworden. Hunderttausende, vielleicht Millionen, haben sich mit einem Teil der Pegida-Parolen angefreundet – und zwar bei weitem nicht nur Biodeutsche.

Am zweiten Jahrestag von Pegida ist nicht Pegida das Problem. […] Das Problem ist: Wo ist der Gesellschaftsentwurf der viel zahlreicheren Pegida-Gegner? Bislang bleibt es bei unsicheren Irgendwie-weiter-so-Ansagen. Es fehlen Vorschläge zur Gestaltung der Gesellschaft, mit denen sich diejenigen mobilisieren lassen, die jene Pegida-Welt nicht wollen.[…] Doch trotz der so vielfach beschimpften Pegida-Märsche (und den inzwischen steten Wahlerfolgen der AfD) bleiben von CSU bis Linkspartei, von den Kirchen bis zu den Gewerkschaften konkrete Vorschläge dazu aus, wie sich die Menschen demnächst das Leben vorzustellen haben. Klare Linien fehlen, die aber braucht es, bevor man sich gesellschaftlich einigen kann.[…] In jeder Familie, in jedem Betrieb, in jedem Verein werden solche Fragen ausdiskutiert. Und zwar zügig. Nur im Großen, in der Gesellschaft, verweigern sich die Denker der Debatte. Nicht Pegida ist das Problem, […].“
Zwei Jahre nach Gründung – Bei Pegida ist nicht Pegida das Problem –von Hannes Heine 16-10-2016

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