Kultusministerium BaWü macht sich lächerlich: Unlogik in der Stellungsnahme zur Kritik gegen den Bildungsplan 2015

„Vollkommen absurd ist eine Behauptung, das Kultusministerium wolle die Schüler pädagogisch und moralisch umerziehen.“
Stellungsnahme des Kultusministerium „Akzeptanz von Sexueller Vielfalt“ 01-2014

Michael Klein stellt die richtige Frage:
„Wenn es nicht die Absicht des Bildungsplans 2015 ist, Kinder umzuerziehen, sie also für die Vielfalt der sexuellen Orientierungen zu öffnen, wozu ist der Bildungsplan dann notwendig? Wenn die entsprechende Offenheit bereits vorhanden ist und keine Umerziehung notwendig ist, ist der Bildungsplan hinfällig und kann eingestampft werden. Wenn aber der Bildungsplan notwendig ist, dann basiert er notwendig auf der Prämisse, dass die Offenheit gegenüber sexuellen Orientierungen bei Schülern nicht vorhanden ist und entsprechend anerzogen werden muss. Also ist das Ziel des Bildungsplans zumindest die Anerziehung einer Offenheit gegenüber sexuellen Orientierungen und da diese Anerziehung etwas ersetzt, was zuvor da war, ist sie eine Umerziehung.“

Immerhin fordert das Kultusminsterium mehr als es einer Staatsbehörde zusteht: „Akzeptanz“, nicht Toleranz. Etwas zu tolerieren erfordert keine Akzeptanz. Die Akzeptanz erfordert aber die persönliche Überzeugung des Einzelnen.
Somit will die Behörde nur noch diese staatliche „Akzeptanz“, alias indoktrinierte persönliche Meinung, zulassen, alle anderen würden schulisch bestraft.

Dann passt es ins Bild, dass das Kultusministerium eine Petition folgenderweise betitelt: „Sie ist unverantwortlich und hat nichts mehr mit einer demokratischen Diskussion zu tun“.

Wir halten mal fest:

  • Das Kultusministerium will Kinder staatlich umerziehen.
  • Andere Meinungen unter Strafe stellen.
  • Das Kultusministerium behauptet das eine „Unterschriftensammlung“ undemokratisch wäre.
  • Die Absicht Umerziehung wird von der Behörde verleugnet, was im Umkehrschluss den Bildungsplan 2015 überflüssig machen würde.

Dass das Kultusministerium offenkundig Probleme mit der Logik hat, dürfte vielleicht an der mangelnden Ausbildung gelegen haben. Wie wäre es mit Nachsitzen auf der Schulbank?

Das einzige, was hier den Pfad der Demokratie verlassen hat, ist das Kultusministerium BaWü.

~ von Verwaltung - 21/01/2014.

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